Die Luft wird dünner!
Sicher, wir waren und sind es zum Teil auch noch – auf einen tendenziell steigenden Deutschen Aktienindex ausgerichtet. Doch was zu viel ist, ist zu viel! Wir könnten auch sagen: zu schnell – zu viel! Wie auch immer man den jüngsten Gipfelsturm beim DAX interpretieren mag, eine Korrektur auf die zuletzt gesehenen Kursaufschläge liegt förmlich in der Luft. Die alten Hasen unter den Börsianern kennen es nur allzu gut, dass börsentäglich „eine neue Sau durchs Dorf“ gejagt wird. Soll bedeuten, an jedem neuen Börsentag gibt es ein oder zwei Branchen beziehungsweise Aktien, welche zu Handelsende zu den Tagessiegern „gemacht“ werden – sei es wie heute die vom Versorger RWE angekündigten Sparmaßnahmen von einer Milliarde Euro jährlich oder der Umstand, dass es aufgrund der sehr kalten Witterung zur erhöhten Nachfrage nach Streusalz komme, was wiederum der Aktie von Kali & Salz nach oben half. Während also die Kurse einiger weniger Aktien nach oben schießen, konsolidieren die übrigen Werte ihre zuvor gesehenen Gewinne. So kann sich der DAX auf hohem Niveau ausruhen und Kraft für den weiteren Anstieg sammeln. So weit – so gut!
Wer kauft denn jetzt eigentlich noch?
Das beschriebene Kursverhalten kann somit noch einige Zeit andauern und die Notierungen sukzessive nach oben schieben. Doch es ist so sicher wie das Amen in der Kirche – eine Korrektur im Ausmaß von drei bis fünf Prozent wird kommen. Fragt sich nur, von welchem Kursniveau aus. Wir sind der Ansicht, dass es noch in dieser Woche zu einem DAX-Stand von 6.500 bis 6.600 Punkten kommt – der DAX also noch einmal in den Kursbereich zurücksetzt, der ihm zuvor eine Widerstandszone war. Von dort aus mag er dann seine Klettertour getrost fortsetzen. Kommt es hingegen nicht zur geschilderten Korrektur der zuletzt enorm starken Kursaufschläge, wächst mit jedem weiteren Tag, an dem sich der DAX immer weiter nach oben schiebt, die Gefahr eines abrupten und recht starken Kursabschlags, der dann viele Marktteilnehmer auf dem „falschen“ Fuß erwischt. Denn wenn die Kurse erst einmal ins Rollen gekommen sind, werden die zahlreichen Stoppkurse, mit denen die Long-Positionen, die derzeit im Gewinn liegen, abgesichert sind, die Talfahrt beschleunigen und eine Abwärtslawine ins Rollen bringen, die für ein Tagesminus von drei Prozent und mehr „gut“ ist. Das kann dann, muss aber nicht, der Anfang vom Ende der Party gewesen sein. Erfahrene Börsianer gehen bereits jetzt sukzessive aus dem Markt, denn sie wissen, dass man die Party dann verlassen soll, wenn die Stimmung am besten ist. Und da wir derzeit die beste aller Börsenzeiten haben – steigende Kurse, egal wie schlecht die Nachrichten auch ausfallen mögen, sollte man nun das Mitnehmen der Gewinne nicht vergessen.
Beide Depots jeweils als Ganzes sehen
Ich möchte heute einen Leserbrief zum Anlass nehmen, um an dieser Stelle noch einmal darauf hinzuweisen, dass für uns die Performance des jeweiligen Depots im Fokus liegt. Folglich muss die Performance aller unserer Kaufempfehlungen „unter dem Strich“ betrachtet werden. Somit ist es zwar ausgesprochen bedauerlich, wenn wir bei einer Position mit einem Minus ausgestoppt werden, doch das gehört zum Börsenalltag mit dazu. Und wer sich nicht an die von uns empfohlenen Stoppkurse halten mag, der darf sich im Nachhinein auch nicht beschweren, dass sein Exot wertlos verfallen ist. Für uns gilt grundsätzlich das Gesamtergebnis – wer hingegen in wenigen Tagen „garantierte“ 100 Prozent mit einem Trade verdienen will, ist bei uns mit Sicherheit falsch. Dafür gibt es bekanntlich genügend andere Börsen-Briefe am Markt, die solche meist „leeren“ Werbeversprechungen, lauthals kundtun.
Viel Erfolg an der Börse
Ihr
MaxProfits
http://www.MaxProfits.de
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