Athen steht vor dem Aus!
Gewusst hatten wir es ja schon von Anbeginn an – die Griechen wollen vielleicht, können jedoch nicht wirklich sparen. Und schon kommt die Trojka erneut in die Bredoullie, denn lässt man jetzt die Helenen fallen, ist nicht nur das erste Euro-Opfer zu beklagen, sondern das viele gute Geld, was man zuletzt nach Athen überwiesen hatte, „futsch“. Da heißt es wohl, in den sauren Apfel zu beißen und weiteres Kapital zuzuschießen, was aufgrund von geringer als erwarteter Steuereinnahmen benötigt wird, um einen endgültigen Bankrott weiterhin zu verhindern. „Lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende!“ schießt es wohl nicht nur mir unwillkürlich durch den Kopf. Mit einem Großvater, der auf der Insel Kos geboren und gelebt hat, denke ich, einen solchen Gedanken auch einmal laut aussprechen zu dürfen. Wenn ich an meinen Geschichtsunterricht in der Mittelstufe zurückdenke, in dem mir nicht nur die helenischen Heldensagen, sondern vor allem die griechischen Philosophen in Erinnerung geblieben sind, so denke ich mit Schrecken daran, was wohl meine Enkelkinder im gleichen Fach zu Griechenland zu hören bekommen. Das bis vor kurzem makellose Bild wird dann zumindest einige unübersehbare Risse erhalten haben. Um dieses negative Szenario doch noch abwenden zu können, muss Griechenland sich neu erfinden – so wie bisher kann es sicher nicht weitergehen. Wie lange wollen die Helenen denn noch am Tropf hängen? Ein Licht am Ende des Tunnels kann auch heute nicht ausgemacht werden: Griechenland scheint unausweichlich in die Pleite zu schlittern.
Kreditklemme voraus?
Im Wirtschaftsteil einer großen deutschen Sonntagszeitung war in der Unterüberschrift zu lesen, dass in Deutschland keine Kreditklemme zu erwarten sei. Abgesehen von der Frage, wie stichhaltig beziehungsweise wirklichkeitsnah diese These ist, so gibt der Umkehrschluss doch mehr als zu denken. Denn bei den übrigen Euro-Ländern scheint es dann ja entsprechend schlecht auszusehen, oder? Wir wollen uns jetzt nicht in Schwarzmalerei üben, doch einige Fakten sprechen zumindest dafür, dass die Kreditversorgung in großer Gefahr ist. Alleine im Dezember sank das Kreditvolumen an die Wirtschaft um ganze 37 Milliarden Euro. Und was, wenn sich dieser Negativtrend fortsetzt? Der Konjunkturmotor, ohnehin arg ins Stottern geraten, benötigt Schmierstoff in Form von Krediten. Sollte es den Unternehmen noch schwieriger werden, die benötigten Darlehen aufzunehmen, wäre dies das Ende vom Anfang einer Rezession, die Europa in die Tiefe zöge. Nun steht die Europäische Zentralbank in der Pflicht, dieses Debakel zu verhindern: viel Erfolg!
Weiterhin auf gutem Kurs
Angesichts zweier Depots, die bereits nach rund zweieinhalb Monaten mit ihrer Performance an der 10-Prozent-Marke knabbern, sind wir, vor allem aufgrund der relativ niedrigen Schwankungsintensität, recht zufrieden mit dem, was unsere Positionen an Kursplus erzeugt haben. Dabei verzichten wir ganz bewusst auf permanentes „Rein-und-Raus“, nicht zuletzt um Ihnen nicht mehr Arbeit und Mühe zu machen, als nötig. Schließlich spielt aber auch das Thema An- und Verkaufsgebühren eine nicht unerhebliche Rolle – besonders bei unseren exotischen Optionsscheinen, die wir in der Regel erwerben, um diese auch bis zum Ende ihrer Laufzeit zu halten, ist unser „Buy-and-Hold“ die beste Vorgehensweise. Einmal gekauft und Gebühren bezahlt – und sich bei Endfälligkeit diesen Kostenposten einfach „sparen“.
Viel Erfolg an der Börse
Ihr
MaxProfits
http://www.MaxProfits.de
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