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Christians "Salami-Taktik"

MaxProfits


Niemand von uns kann sich gänzlich von Fehlern und Schwächen freisprechen – da bin ich mir ganz sicher. Der eine blickt auf eine ganze Palette von Verfehlungen zurück, der andere auf nur einige wenige. Mal sind es eine Reihe kleinerer Fehltritte, mal ein oder zwei größeren Ausmaßes. „That‘s the way life is!“ So sind wir alle eine recht große Anzahl mehr oder weniger kleiner „Sünderlein“ (in Anlehnung an ein bekanntes Karnevalslied). Diejenigen jedoch, die gewisse Ämter bekleiden, müssen sich grundsätzlich mit härteren Maßstäben messen lassen. Angefangen vom Dorfpfarrer, über den Richter, den Polizisten bis hinauf zum Bundespräsidenten. Sie sehen schon, ich komme erstmals an dieser Stelle auf den Fall Christian Wulff zu sprechen. Bislang sah ich mich keinesfalls genötigt, hierzu Stellung zu beziehen. Inzwischen hat sich der Bundespräsident jedoch derart in eine Ecke hineinmanövriert, dass er einem wahrlich nur mehr leidtun kann. Selber schuld, Herr Wulff, Offenheit, Ehrlichkeit und völlige Transparenz zu versprechen und sich dann einer „Salami-Taktik“ zu verschreiben, ist nun wirklich nicht die Art und Weise, wie wir Bürger es uns von unserem bundesdeutschen Repräsentaten Nr. eins gewünscht hätten. Denn immer nur das zuzugeben, was einem gerade nachgewiesen werden konnte, ist nun wirklich nicht die feine englische Art – besonders wenn man das höchste Amt im Staat bekleidet und eine Vorbildfunktion innehat. Es sei Christian Wulff zu wünschen, dass er hier endlich „die Kuh vom Eis bekommt“, andernfalls bleibt ihm nur noch eines zu raten: es Margot Käßmann gleichzumachen, die nach ihrer 1,54 Promille Trunkenheitsfahrt, konsequent zurückgetreten war – das macht diese Kirchenfrau, zumindest  für mich,  in gewisser Weise, zu einem großen Vorbild! Mehr davon!



Wann sind wir tatsächlich „oben“ angekommen?
Eine Kursrallye ist, zumindest für diejenigen, die sich rechtzeitig entsprechend positioniert haben, ein feine Sache. Auch wir müssen jetzt „nur“ die einzelnen Positionen überwachen, wie geschehen, Gewinnmitnahmen initiieren, Stoppkurse in angemessenem Abstand nachziehen und uns an der Performance erfreuen. „Eigentlich“ dürfen wir, zumindest fürs Erste, zufrieden sein, wenn, ja wenn wir bloß wüssten, ob es  jetzt nicht an der Zeit ist, aus unseren Long-Positionen komplett auszusteigen, die Gewinne zu sichern und auf die Short-Seite zu wechseln. Angesichts eines Deutschen Aktienmarktes, der in den letzten sieben Wochen mehr als 1.000 Punkte oder rund 17 Prozent zugelegt hat, sind solche Überlegungen mehr als berechtigt. Zumal sich an der Ursache für den Kurssturz im Sommer letzten Jahres nicht wirklich etwas Grundlegendes geändert hat. Vielmehr sind weitere Finanzlöcher zu Tage gekommen, deren Stopfen nicht wirklich als erledigt bezeichnet werden kann. Börse „spielt“ bekanntlich immer die Zukunft – die jüngst erheblich gesenkten Wachstumsprognosen der Weltbank machen also nicht wirklich Mut. Und weil der Deutsche Aktienindex heute in der Widerstandszone von 6.438 bis 6.470 Punkten hängengeblieben ist, darf es nun nicht wirklich verwundern, wenn wir in nächster Zeit beim DAX deutliche  Kursverluste sehen. Mit unseren neuen Stoppkursen und exotischen Optionsscheinen, die auch dann im Wert zulegen können, wenn es an den Börsen abwärts geht, snd wir zumindest bestens auf einen Kurssturz vorbereitet. Sehen wir hingegen einen DAX-Stand von 6.520 Punkten und höher, darf vom Ende des Bärenmarktes gesprochen werden – unsere beiden Depots liefen dabei noch weiter in die Gewinnzone hinein. Wir sind also für alle Fälle bestens gerüstet.


Viel Erfolg an der Börse

Ihr
MaxProfits
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