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"Vertrauen ist gut – Kontrolle ist besser!"

MaxProfits


Nein, wir kommen heute an dieser Stelle nicht auf die Euro-Krise zu sprechen. Auch über das Hickhack um unseren umstrittenen Bundespräsidenten wollen wir keinesfalls berichten.  Es geht uns vielmehr um das, was tagtäglich an Meldungen aus der Wirtschaft auf uns niederprasselt. Es gehört für Vertreter unserer Art schon zum „täglichen Brot“, aus der Unmenge an Nachrichten diejenigen herauszufiltern, die wirklich wichtig sind. Solche, die also dazu beitragen können, die Aktienkurse in die eine oder andere Richtung zu schieben. Zu den am meisten beachteten Zahlen, die derzeit auf den Tisch kommen, gehören jene vom US-Arbeitsmarkt. Denn kommt es dort zu einer nachhaltigen Erholung, wäre das für die Entwicklung der Aktienmärkte von erheblicher – positiver – Bedeutung.



Widersprüche ohne Ende
Werfen wir zunächst einmal einen Blick auf das, was in den USA die private Arbeitsagentur ADP am letzten Donnerstag um 14:15 Uhr MEZ bekanntgab. Man meldete 325.000 neu geschaffene Arbeitsplätze im privaten Sektor. Die Zahl der Regierung, die am darauf folgenden Tag um 14:30 Uhr veröffentlich wurde, sprach von 200.000 neuen Stellen (Prognose 155.000) insgesamt und von 212.000 (Prognose 170.000) im rein privaten Bereich. Wie eine solche Differenz zu erklären sein soll, bleibt schleierhaft. Und was machen die Medien – selbst die TV-Kanäle in den USA? Sie gehen überhaupt nicht auf diese Unstimmigkeit ein oder versuchen sie erst recht nicht zu erklären. Für die Monate Oktober und November wurden die Zahlen nur geringfügig korrigiert, so dass dies keine Rolle spielen kann. Die ebenfalls am Freitag veröffentlichte Arbeitslosenrate gab erneut – und zwar auf 8,5 Prozent –  nach. Die November-Zahl wurde um 0,1 auf 8,7 Prozent nach oben korrigiert. Wenn man nun auch noch berücksichtigt, dass in den USA monatlich rund 150.000 neue Arbeitsplätze geschaffen sein müssen, um die Arbeitslosenquote auf dem alten Niveau zu halten, kann es einem schon recht schwindelig werden. Dieser Zahlensalat ist selbst für unsereins kaum mehr zu durchschauen – umso mehr gilt die Devise meines alten Mathe-Lehrers aus der Oberstufe: „Traue nur der Statistik, die du selbst gefälscht hast!“ Mit den rechten Zahlen zur rechten Zeit kann man die Börsen immer wieder leicht in die gewünschte Richtung bringen – das gilt besonders an charttechnisch wichtigen Marken. Und in einem Wahljahr ist es besonders in den USA wichtig, dass sich die Aktienmärkte im Aufwind befinden. Wir drehen jedenfalls jede Zahl, die uns vorgaukelt, wie wunderschön die Konjunktur bereits am Laufen ist, mehr als einmal um. Widersprüche sind schnell ausgemacht – Lügen haben bekanntlich kurze Beine.

Ohne jede Hektik ins neue Jahr steuern
Mit dem Start ins neue Börsenjahr haben sich unsere beiden Depots deutlich von der Null-Linie nach oben in den grünen Bereich abgesetzt. Hier wollen wir mit „ruhiger Hand“ für weiteren Zuwachs bei der Performance sorgen – mit einer Investitionsquote von etwa 70 Prozent und Finanzinstrumenten, die auch dann im Kurs zulegen, wenn wir in eine Seitwärtsbewegung übergehen sollten, sind wir bestens positioniert. Es ist für uns ein wichtiges Anliegen, nur dann eine Kaufempfehlung zu geben, wenn sowohl das Fundamentale als auch die Charttechnik stimmt. Wie zum Beispiel bei unserer heutigen Empfehlung für ein Bonus-Zertifikat auf die Anteilsscheine von BMW. Bei einem fundamentalen Datenkranz, der seinesgleichen sucht, unterstreicht auch das Chartbild unsere positive Einschätzung. Und mit dem ausgewählten Zertifikat der BNP, das eine recht überschaubare Restlaufzeit mit sich bringt, haben wir sicherlich eine gute Wahl getroffen. Dann noch diverse Stoppkurse nachführen und mit gelegentlichen Teilgewinnmitnahmen die Kasse füllen – so kann das Jahr 2012 gerne weitergehen, oder finden Sie nicht?

Viel Erfolg an der Börse

Ihr
MaxProfits
http://www.MaxProfits.de