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DAX - Quo vadis?!

MaxProfits


Der deutsche Aktienmarkt hatte einen prächtigen Jahresauftakt, der jedoch im Widerstandsbereich von 6.170 Punkten sein Ende nahm. Dies wiederum setzte eine Konsolidierung in Gang, die heute Mittag bei circa 6.040 Punkten ihr Ende nahm. Formal charttechnisch ist – noch – alles im grünen Bereich. Für uns zählen jedoch, wie bereits mehrmals an dieser Stelle erwähnt, auch die Fakten. Dazu gehören die Unternehmensergebnisse und Prognosen bis hinein in das nächste Kalenderjahr, die Entwicklung am Arbeitsmarkt, die Teuerungsrate, die Zinsentwicklung sowie die Notenbankpolitik in Brüssel und Washingten. Aufgrund der beiden stark miteinander konkurrierender Wirtschaftszonen gehört aber auch das Währungspaar Euro/US-Dollar zu unserem täglichen Muss.



Was ist also schlecht an einem schwachen Euro?
Bis zuletzt lautete die Gleichung – ein schwacher Euro gegenüber der US-Währung ist schlecht für die Aktienmärkte. Doch gilt das nicht nur und ausschließlich den US-Indizes? Wird der US-Dollar gegenüber der europäischen Gemeinschafts-währung nämlich zu stark,  werden die produkte und Dienstleistungen aus den Vereinigten Staaten zusehends teurer – die Konkurrenzfähigkeit der USA am Weltmarkt lässt nach. Wir Europäer hingegen sind die Nutznießer eines tendenziell schwachen Euros, weil alles das, was wir weltweit anbieten, preisgünstiger zu erwerben sein wird. Davon profitieren im ersten Schritt die Unternehmen und im zweiten der heimische Arbeitsmarkt. Mehr Beschäftigte bedeuten mehr Konsum, das wiederum führt zum Ausbau der Kapazitäten, was letztlich den Konjunkturmotor erst so richtig ins Laufen bringt. Seit einigen Handelstagen hat sich die eingangs erwähnte Gleichung immer mehr „aufgelöst“ – die Aktienmärkte laufen dem Währungspaar Euro/US-Dollar nicht mehr sklavisch hinterher. Jetzt sind es lediglich die eingehenden Daten von der Wirtschaftsfront sowie Neues von der internationalen Schuldenkrise und aus dem Bankensektor, die von den Akteuren an den Wertpapiermärkten beachtet werden. Gute wie schlechte Nachrichten sorgen hier für erratische Schwankungen bei Aktienkursen in die eine oder andere Richtung. Wir sind der Überzeugung, dass hier nicht mehr allzu viel an Negativem auf den Tisch kommen kann – auch bei Kuren oberhalb der 6.000-Punkte-Marke sind die Unternehmensanteile, die an den von uns beobachteten Börsenplätzen gehandelt werden, fundamental nach wie vor unterbewertet.   

Mit tollem Start ins neue Jahr
Mit einer Investitionsquote, die bei unseren beiden Depots aktuell rund 70 Prozent beträgt, und Finanzinstrumenten, die von tendenziell steigenden Aktienkursen profitieren, sind wir sehr gut ins neue Jahr gestartet. Noch haben wir kein wirkliches Signal, um hier weitere Long-Positionen zu empfehlen. Bis dahin nehmen wir  fundamental hervorragend positionierte Unternehmen unter die Lupe, um die Cash-Qoute sukzessive  abzubauen. Erst wenn der DAX die Marke von 6.200 Punkten per Handelsschluss unter sich gelassen hat, wollen wir weiter Hebelprodukte in unsere Depots aufnehmen. Derweil ziehen wir, wo es nötig ist, die Stoppkurse im angemessenen Abstand nach, nehmen Teilverkäufe vor und harren der Dinge, die da auf uns zukommen. Ohne Not wollen wir Sie keinesfalls in eine Empfehlung treiben – und mit der Perfor-mance der letzten beiden Monate kann man auch einmal getrost weitgehend die Hände in den Schoß legen, dem Treiben auf dem Aktienparkett zuschauen und sich in Geduld üben. „Wichtig ist,“ – und da zitieren wir immer wieder gerne unseren Altkanzler Helmut Kohl – „was hinten rauskommt!“  Auch er fiel selten durch Aktionismus auf, sondern war für die Fähigkeit bekannt, gewisse Dinge einfach auszusitzen. Ähnlich verhält es sich bei unseren Positionen: Gewinne laufen lassen und Verluste abschneiden. In diesem Sinne wollen wir für ein stetiges Anziehen der Performance sorgen – ohne dafür unnötigerweise allzu großes Risiko zu „nehmen“.

Viel Erfolg an der Börse

Ihr
MaxProfits
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